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Verein sozial-integrativer Projekte Wasserstr. 9 48147 Münster
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Impressum
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Der Umgang mit schwierigen Jugendlichen ist nicht wirklich ein neues Thema. Der Typus der jungen Menschen, die wir hier als schwierig bezeichnen, hat sich jedoch verändert. Die Gewalt und der Umgang mit Gewalt haben sich gewandelt und damit auch die Herausforderungen an die pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mit diesem Handbuch wollen wir die Erfahrungen weitergeben, die wir im Anti-Aggressivitäts–Training mit straffälligen Jungendlichen, in der Arbeit mit Jugendlichen in einer überbetrieblichen Ausbildung und mit dem Projekt MAIK im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ gemacht haben. Ein sehr praxisnahes Handbuch, in dem aber auch nicht theoretische Erklärungsansätze fehlen um damit die alltäglichen Verhaltensmuster der Jugendlichen erklärbar zu machen. Nehmen wir die Gewaltformen, die wir immer wieder sehen, teilweise auch nicht verstehen, als einen Hinweis der Jugendlichen mit einem herausfordernden Verhalten an und sind nicht nur empört, entsetzt und verzweifelt, sagen aber außerdem klar und deutlich, dass dieses Verhalten nicht akzeptabel ist, dann zeigen wir, dass wir den Jugendlichen helfen wollen ihr herausforderndes Verhalten zu hinterfragen und zu verändern. Mit diesem Handbuch werden wir nicht alle Verhaltensmuster beeinflussen können, aber doch viele Hilfestellungen aufzeigen und den Leser und die Leserin ermutigen in der Arbeit mit den Jugendlichen nicht aufzugeben, sondern stets nach Möglichkeiten zu suchen, in der alltäglichen Arbeit nach weitern Lösungen zu suchen. Unsere pädagogische Arbeit wird immer wieder neue Herausforderungen für uns suchen und nur die Kollegen und Kolleginnen, die das auch als Chance einer eigenen, Veränderung erkennen, werden die Lust an der Arbeit behalten und die gesellschaftliche Verantwortung, die uns übertragen wird, annehmen. Wir hoffen, dass dieses Handbuch ihrer persönlichen Erwartung entspricht.
Die Arbeit mit schwierigen Jugendlichen ist nicht immer zum scheitern verurteilt ist, sie kann sogar sehr viel Spaß machen.
Klaus Fröse
 Geschäftsführer
Verein sozial-integrativer Projekte
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